In China ißt nicht jeder Hunde!

„Na, hast du auch schon Hund gegessen in China?“, ist meistens die erste Frage, die mir gestellt wird, wenn ich mich außerhalb asiatischer Grenzen befinde.

„Nein – habe ich nicht und werde ich auch nie.“

(ich esse aber generell kein Fleisch mehr, denn ich persönlich empfinde mittlerweile jedes Stück totes Tier auf meinem Teller als unangenehm, egal, ob Hund, Rind, Schwein oder Hühnchen. Ganz besonders, wenn es aus Massentierhaltungen stammt und als Billigfleisch (auch in westlichen Kühlregalen landet und hier von vielen „Tierfreunden“ oft und gerne konsumiert wird). 

Aber um zurück auf den Hund zu kommen: Die meisten Chinesen lieben und verwöhnen ihre kleinen haarigen Kobolde auf vier Beinen genauso sehr, wie die Deutschen.

 

Relativ schnell folgt dann noch beiläufig die Aussage: „Aber die essen doch da auch so viele Käfer! Also ich könnte da nicht leben! Ich würde verhungern!“

Ja, zum Glück muss man auch keine Käfer essen, um in China zu überleben. Denn dann würde auch ich mich ausschließlich nur von einer Sache ernähren: Bier!  Gott sei Dank gibt es genug leckere Alternativen zu den kleinen Krabblern. Und hat man Mal gar keine Lust auf Chinesisches Essen: kocht man sich einfach selber was, oder geht in italienische, spanische, türkische oder andere Restaurants. Wer gar nicht anders kann: die berühmte Kette mit dem goldenen Buchstaben gibt es überall. Genauso wie die Kette mit der „grünen Meerjungfrau“, die in Wirklichkeit eine Sirene ist, und die Kaffeetrinker nur anlockt und nicht wie damals die Seefahrer, auch tötet.

Metropolen wie Shanghai und Peking sind hochmodern und es gibt nichts, was es nicht gibt. 

In diesem Beitrag möchte ich gerne mit Vorurteilen aufräumen, die die chinesische Küche betreffen. Und auch alle anderen Alternativen vorstellen. Es werden aber sicherlich auch Beiträge kommen, die ein paar der „Käfer zeigen“. Den Spaß werde ich mir nicht nehmen lassen.

Die chinesische Küche an sich umfasst diverse chinesische Regionalküchen und ist somit außerordentlich umfangreich. Meistens hat sie allerdings mit dem Essen, das wir aus Chinesischen Restaurants in Deutschland kennen, genauso so viel gemeinsam, wie ein Elefant mit einem Goldhamster.

Cheers und viel Spaß beim lesen, Eure Tanja

Köstliche Malatang Suppe!

Auch hier gilt für die meisten: je schärfer, desto besser. Wie funktioniert es? Man sucht sich allerlei Gemüsesorten, wer mag auch Fleisch und Fisch, Pilze, Reisnudeln, Glasnudeln und verschiedene Tofusorten aus… gibt sie an der Kasse ab und bekommt alles in einer speziellen Suppe gekocht serviert. 

 

Lecker Qianbing! Heiß begehrte Pfannkuchen auf die Hand! Ich bin ein riesen Fan!!!!

Wer sich traut, gerne auch scharf!

 

 

oben links: Gebratene grüne Bohnen mit Chili sind eins meiner Lieblingsgerichte. Aufpassen bei den Chilis!
oben rechts: Qiezi, Auberginen, ein Klassiker! Sollte bei keinem Restaurant Besuch fehlen! An alle Vegetarier: Es ist ein wenig Gehacktes mit dabei. Bei der Bestellung „ohne Fleisch“ dazusagen.

Die Preise sind fast unschlagbar: Ein großer Teller grüner Bohnen kostet 18 Yuan. Das sind umgerechnet 2,37 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

Name des Gerichts: „ganbian sijidou“

stir-fry with oil only (no addition of water) kidney beans

 

 

Die traditionellen 小笼包 Xiaolongbao,
auf Deutsch „kleine Drachentaschen“, sind in China ziemlich weit oben auf dem Speiseplan. Es sind kleine mit Fleisch gefüllte traditionell chinesische Teigtaschen. In vielen Garküchen werden sie in weiten Teilen des Landes oft noch selbstgemacht.

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